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Gemeinschaftliche Wohnexperimente: Stadtfestival „Urbanize“

Interview

13.10.2016
Radio Ö1, Leporello

Die Geblergasse in Wien-Hernals ist eine schmale Einbahnstraße. Mit grauen Wohnblöcken, wenig Grün und regem Verkehr. Seit 26 Jahren wohnt Walter Oppel hier im ersten Stock eines eher unscheinbaren Hauses. Warum er sich hier trotzdem wie am Land fühlt, begreift man erst, wenn man im grün bewachsenen Garten steht. Eine gemütliche Veranda lädt zum Verweilen ein. In einem weitläufigen Gehege hoppeln Kaninchen. Der konfessionelle Verein BROT hat dieses Haus als Wohnheim errichtet, damit die Menschen hier selbstbestimmt und trotzdem wohnbaugefördert leben können. Walter Oppel ist Mitglied in diesem Verein, wie auch alle anderen Mieter. Sie haben den Bau als Mehrgenerationenwohnprojekt mitgeplant und kümmern sich gemeinsam um Haus und Garten. Neben den üblichen Formen von Eigentum, Miete und Genossenschaft gibt es in Wien eine ganze Menge gemeinschaftlicher Wohnexperimente. Im Rahmen des Stadtfestivals „Urbanize“ stellt der Architekt Ernst Gruber am Donnerstag einige von ihnen bei einem Rundgang vor. Sie sind so unterschiedlich wie ihre Bewohner.

 

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